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GRÜNE Heimbach 
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Besichtigung Beytal (April09)

Bergehalde Beythal: Gewinne privatisiert – Folgekosten sozialisiert

Es gibt in NRW Hunderte von Abraumhalden des Bergbaus (sog. „Bergehalden“). Doch die Berghalde Beythal bei Berzbuir im Süden der Stadt Düren dürfte – leider – einzigartig sein:

Die Halde – entstanden aus Abraum des benachbarten Erzbergbaus, der um 1960 eingestellt wurde – enthält große Mengen giftiger Schwermetalle und ist eine große Gefahr für Mensch und Umwelt. Das ist sei vielen Jahren bekannt, doch bis heute sind die Gefahren nicht einmal exakt untersucht, von einer Sanierung ganz abgesehen.

Das Unternehmen, das bis vor wenigen Jahren durch Sandabbau mit der Bergehalde viel Geld verdient hat, will sich seiner Verantwortung entledigen, indem es das Grundstück einfach für ‚herrenlos’ erklärt hat.

Noch schlimmer aber ist die Tatsache, dass die Behörden nicht Willens oder in der Lage waren, die von der Halde ausgehenden Umweltgefahren zu beseitigen und die Verantwortlichen zu Rechenschaft zu ziehen. Zuständig ist das frühere Bergamt Düren, das der NRW- Landesregierung untersteht. Jahrelang hat man sich dort nicht wirklich für die Bergehalde interessiert. Auch der Kreis Düren hat geschlafen und die Verantwortung auf das Bergamt abgeschoben, obwohl Grüne u. a. immer wieder gebetsmühenartig auf das Problem hingewiesen haben.

Jetzt ist das Kind in Brunnen gefallen. Es sieht ganz so aus, dass sich der Unternehmer durch das Behördenversagen erfolgreich aus dem Staub machen konnte und die die SteuerzahlerInnen für die Halde aufkommen müssen.

Das ist die Konsequenz der Ideologie ‚Privat vor Staat’ der CDU/FDP-Landesregierung, die die Handlungsmöglichkeiten von Ordnungsbehörden gegenüber Unternehmen immer weiter einschränkt: Private machen die Gewinne, die Folgekosten darf die Allgemeinheit tragen.

Dank des Drucks von Umweltverbänden und Grünen sind nach fast 10 Jahren Untätigkeit Bergamt und Kreis Düren inzwischen aufgewacht: Die von der Halde ausgehenden Gefahren werden nun untersucht. Immerhin ein Anfang.
Kostenpunkt: Wahrscheinlich mehrere hunderttausend Euro, aufgebracht vom Steuerzahler,- während der Unternehmer sich ins Fäustchen lacht – siehe oben.

In diesem Zusammenhang haben einige "Grüne" sich vom BUND Experten für die Bergehalde, Herr Schneider, Ende April aus erster Hand über das Gelände informieren lassen.
Hr.Schneider, Verena Schlemer, Oliver Krischer
Hr.Schneider, Verena Schlemer, Oliver Krischer Zoom
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Die Fischteiche an der Halde werden vor Wassereinbruch geschützt
Die Fischteiche an der Halde werden vor Wassereinbruch geschützt Zoom

Luftbild aus dem Grünen Ballon
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Rückführung von belastetem Wasser
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